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 Betreff des Beitrags: Re: Wie geht ihr an eine neue Geschichte ran?
BeitragVerfasst: 17. Okt 2010, 10:11 
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Huhu,
eine gute Vorarbeit zählt bei einem grösserem Projekt immer dazu. Wenn man darauf keine Lust hat, kann man gleich aufhöhren zu schreiben. Zu der Vorarbeit zählt:

Alle Ideen, die dir für eine Geschichte in den Sinn kommt aufzuschreiben.

Das Beste von den Ideen nehmen bzw kombinieren.

Die absoulute Grundidee kurz in einen Satz fassen.

Sich mehr Gedanken machen und die Idee ausarbeiten

Charaktere extrem genau ausarbeiten. Dafür solltest du dir einige Tage Zeit nehmen und ungefähr nach dem Schema, wie ich es unter ,,Tipps und Tricks zum Schreiben'' veröffentlicht habe machen.

Dann ggf recherchieren.

Wenn du das alles machst und die Geschichte hinterher etwas von der Grundidee abweicht, ist das normal.




Mtfg

Cajux

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie geht ihr an eine neue Geschichte ran?
BeitragVerfasst: 17. Okt 2010, 10:39 
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Das klingt es ganz und garnicht.Wenn du Charakter entwickelst, die sich in der Geschichte dann auch noch weiterentwickeln, machen die einiges anders, als du es dir gedacht hast. Du hast aus ihnen ja ganz eigene Persönlichkeiten gemacht. Vieleicht ändere die Umstände so, dass die Freundin garnicht mehr dazu kommt, das so zu machen. Oder du lässt es sich entwickeln. Wenn die Freundin plötzlich zum Feind wird, weckt das Interesse. Der Leser ist dann geschockt, da er den Charakter als ,,gut" kennen gelernt hat. Spielt die Freundin denn so eine wichtige Rolle, dass sich deswegen das Ende ganz anders entwickeln muss?


mfg

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie geht ihr an eine neue Geschichte ran?
BeitragVerfasst: 17. Okt 2010, 10:44 
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Kannst du nicht die Umstände so verändern, dass es nicht zu dieser Situation kommt?

mfg

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie geht ihr an eine neue Geschichte ran?
BeitragVerfasst: 17. Okt 2010, 10:56 
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Das ist natürlich kompliziert zu beantworten, wenn man nichts über die besagte Stelle weiß. Möchtest du nicht ein weinig mehr umschreiben. Nur so ungefähr.

mfg

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie geht ihr an eine neue Geschichte ran?
BeitragVerfasst: 17. Okt 2010, 11:12 
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Achso. Das weckt Interesse. Das ist doch ziemlich gut. Wenn die Geschichte ja nur etwas stehlen würde, wäre es ja ziemlich einseitig, ohne Wendung. So stielt er es der Freundin, was es ziemlich spannend macht. Es gibt eine Wendung, der Leser wird schockiert und er entwickelt ggf Hass auf die Freundin, was sein Hoffen, dass der Prota ihr das Gestohlene wieder wegnimmt, vergrößert. Ich finde du weichst zwar ein wenig ab, aber die Idee bleibt ja ziemlich ähnlich.


mfg

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie geht ihr an eine neue Geschichte ran?
BeitragVerfasst: 17. Okt 2010, 11:33 
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Ja die Motivation ist oft ein sehr großes Problem. Damit hat sich Jacky in ihrem Block auch ziemlich ausführlich beschäftigt. Sie hat einige Tipps gegeben. Und ich fand diese Idee mit dem Protokoll sehr gut, wo du genau einplanst, wann du was machst und somit auch den Überblick behältst, was du alles gemacht hast. Das ist sehr hilfreich.


mfg

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie geht ihr an eine neue Geschichte ran?
BeitragVerfasst: 17. Okt 2010, 13:24 
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So wie einiges von Jacky. Aber wir weichen vom Thema ab.



mfg

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie geht ihr an eine neue Geschichte ran?
BeitragVerfasst: 17. Okt 2010, 14:03 
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Hallo allerseits,

dann werde ich mich doch mal an dieser Diskussion beteiligen.

Die Geschichte um meine Bruderschaft der Alasdair wird ein etwas größeres Projekt werden. Ich bin schon des öfteren gefragt worden, wie umfangreich sie denn werden wird. Darauf kann ich - ehrlich gesagt - bis heute keine konkrete Antwort geben. Ich sage dann immer: Bis ich alles erzählt habe, was meiner Meinung nach unbedingt in die Geschichte gehört.

Einen Plot zu meiner Bruderschaft habe ich von Anfang an nicht gehabt und hätte auch echt Schwierigkeiten, wenn ich einen erstellen sollte, da es mir da ähnlich wie fine quill geht.
Ich kannte den Beginn meiner Geschichte und wo sie mich in etwa hinführen soll. Von allem anderen lasse ich mich durch meine Bruderschaft bzw der Hauptprotagonistin leiten.
Anders bekomme ich das irgendwie nicht geregelt, keine Ahnung wieso. Bei mir ergibt sich eine Szene ganz automatisch aus der vorangegangen Szene.
Beispiel:
Ein Mitglied meiner Bruderschaft ist gestorben, nun ist die logische Folge die Beerdigung. Die Umstände, die zu dem Tod des Mitgliedes geführt haben, sind für die Geschichte natürlich sehr wichtig. Also erschließt sich doch automatisch die Situation, dass die restlichen Mitglieder sich jetzt damit auseinandersetzen, dass es zu diesem Tod gekommen ist.
Okay, mann kann jetzt sagen: Ist doch alles klar und deutlich und perfekt um es zu plotten. Im Prinzip stimmt dass auch,aber die Sache hat einen Harken. Dieser Tod geschieht am Ende des 8. Kapitels. Bis zu Kapitel 6 hatte ich selbst noch nicht die geringste Ahnung, dass es zu diesem Tod kommt.
Meine Geschichte nimmt so oft eine ganz andere Wendung auf, als ich es zu Beginn erwartet hätte. Das empfinde ich aber genau als das spannende dabei.
Zum Thema Charakterentwicklung halte ich es auch etwas anders, als die Meisten.
Ich nehme mir natürlich Zeit, wenn ich einen Charakter entwickle. Je nachdem um was für eine Figur es sich in meiner Geschichte handelt, kann das auch sehr viel Zeit beanspruchen und seeehr umfangreich werden. Aber ich erstelle keinen Charakter nach einem Charakterbogen, sondern halte es so, wie es auch im richtigen Leben der Fall wäre.
Wennman jemanden kennenlernt, dann weiß man doch im Prinzip außer dem Namen und den Äußerlichkeiten nichts über diese Person. Also betrachte ich sie mir neugierig und nehme mir die Zeit sie kennenzulernen. Das Ganze packe ich dann in ein Interview (hier kann ich euch auch Cajuxs Beitrag zur Charakternetwicklung empfehlen), das ich imaginäre mit der Figur führe. Daraus kann man dann gleichzeitg auch eine gute Schreibübung machen.

Bisher bin ich mit diesem System auch gut gefahren. Ich bin mittlerweile bei Kapitel 11 und knapp 30.000 Wörtern angekommen und habe bis zum heutigen Tag noch nicht eine Schreibblockade gehabt, ganz im Gegenteil, aus jeder neuen und unerwarteten Szene ergeben sich mir mit einem Schlag so viele neue Möglichkeiten, an die ich zuvor nie gedacht hätte.

Aber ich glaube eh nicht, dass es nur eine richtige Art gibt, wie man an seine Geschichte dran gehen kann. Jeder hat ein anderes System, dass sich bei ihm bewährt hat und die für ihn funktioniert. Das muss aber nicht bedeuten, dass dieses System auch bei jedem anderen funktionieren muss.

Zauberhafte Grüße
Steffi

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Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie geht ihr an eine neue Geschichte ran?
BeitragVerfasst: 17. Okt 2010, 16:20 
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Bei mir ist das so, dass ich eine Grundidee habe, aber die Charaktere bringen sehr viele Wendungen in die Geschichte. Das Resultat weicht manchmal ziemlich stark von der Grundvorstellung ab und dann merke ich aber, dass diese ganzen Wendungen und unvorhersehbare Situationen die Spannung in die Geschichte bringen und das, was ich nun aufs Blatt gebracht habe, ist eine ausgepfeilte und bessere Version meiner Grundidee.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie geht ihr an eine neue Geschichte ran?
BeitragVerfasst: 19. Jan 2011, 17:26 
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Also für meine jetztige Geschichte hab ich eine sehr gute Vorstellung, wo ich hin will. Da es ein sehr großes Projekt ist, muss ich mir zwangsläufig ein paar Notizen machen, damit ich am Anfang nicht was behaupte und in der Mitte dann das genaue Gegenteil. Trotzdem lasse ich mir noch genügend Platz für Improvisation und Intuition. Dadurch passiert es allerdings nicht selten, dass ich das bereits ausgedachte angleichen, ändern oder gar teilweise ganz streichen und neu erfinden muß. Aber das ist ganz normal und es nicht unbedingt ungewöhnlich, dass am Ende was ganz anderes rauskommt, als urspünglich geplant.


Ich hatte mal die Chance mit einer Berufsschriftstellerin zu sprechen, sie macht das ganze gan unortodox (hoffe ich hab das Wort richtig geschrieben). Sie schreibt ihre Bücher in der Regel (nein eigentlich immer) auf den letzen Drücker und frisch von der Leber weg. Plotten und Charakter ausarbeiten kommt ihr gar nicht in den Sinn. Dadurch werden ihre Geschichten sehr spontan, lustig und vielleicht hier und da auch chaotisch - und sie hat (vor allem in Deutschland) erfolg damit.

Am Ende solltest du eh genau so schreiben, wie du dich am wohlsten fühlst. Auf Zwang funktioniert eh nix.

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I only want to be a free spirit
Is there a moment greater than one, to make someone proud
(= gibt es eine schöneren Moment als der, jemanden stolz zu machen?)

And he dreamed of another world
In another time, And another place
Where no man
Has to wear a sign
Saying where he's from
Saying what's his race


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