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 Betreff des Beitrags: Warum könnte jemand sein gutes Leben aufgeben?
BeitragVerfasst: 12. Nov 2010, 11:22 
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Es geht um eine erfolgreiche Reporterin, die bei einer großen Zeitung in Dublin arbeitet und dort auch sehr gute Aufstiegschancen hat. Sie hat eigentlich ein gute Leben und fühlt sich in der Stadt wohl. Doch von jetzt auf gleich entscheidet sie, den guten Job aufzugeben, um einen Job als Reporterin in einer wesentlich kleineren lokalen Zeitung in einer wesentlich kleineren Stadt anzunehmen. Sie kennt in dieser Stadt niemanden und hat dort keine Familie.

Von der Handlung her soll sie in die kleinere Stadt, weil sie dort unter anderem ihren zukünftigen Mann trifft, aber davon weiß sie ja nichts. Ist es realistisch, dass der Charakter selbst nicht weiß, warum sie das alte Leben aufgegeben hat? Es ist so, dass die Frau und ihr zukünftiger Mann in irgend einer Weise verbunden sind. Der Mann ist schon ein paar hundert Jahre auf dieser Welt. Und die Frau hat als eine Art Wiedergeburt immer wieder ihren Weg zu ihrem Geliebten gefunden.

(Zusatzinfo: es handelt sich um Fantasy - Dämonen und andere gute und böse Kreaturen - Die beiden betroffenen sind aber Menschen).

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(= gibt es eine schöneren Moment als der, jemanden stolz zu machen?)

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum könnte jemand sein gutes Leben aufgeben?
BeitragVerfasst: 12. Nov 2010, 14:46 
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Hi Lucarius,

na da hast du uns ja wirklich eine ordendliche Aufgabe gestellt. Mal überlegen! :roll:

Vorschlag:
Bei der jetztigen Stelle deiner reporterin handelt es sich ja um eine ausgesprochen gute Stelle, wie du schreibst. Nun, ich denke, wenn es sich um so eine gute Stelle handelt, sind ihre "Aufträge" wohl eher im Bereich der Leitung oder ähnlichem, aber weniger bei gefährlichen Reportagen.
Deine Reporterin könnte doch aber vom Wesen her eher jemand sein, die das Abenteuer braucht um sich lebendig zu fühlen. Also keine ewig langen Sitzungen in der Redaktion und co.
Wenn ihr nun in dieser kleinen Stadt genau so eine Stelle angeboten würde, die ihr genau solche Aufgaben in Aussicht stellt, und es in ihrem Naturell liegt, sich solchen Aufgaben zu stellen, dann wird es doch für jeden nachvollziehbar sein, dass sie den guten - aber langweiligen - Job gegen einen Job eintauscht, der ihr Abenteur und Spannung verspricht.
Das wäre eine Möglichkeit, die auch logisch nachvollziehbar ist.
Eine andere wäre, dass sie in dieser kleinen Stadt einen Auftrag von ihrer guten Stelle hat und dann, als sie dort eintrifft und ihre Reportage gertig hat, sie Instinktiv spürt, dass sie um alles in der Welt in dieser Stadt beliben MUSS. Das ihr eine Rückkehr völlig unmöglich erscheint und sie sich die Gründe selbst nicht erklären kann und spürt, dass sie einfach genau so und nicht anders handeln muss.
das wäre dann eine Möglichkeit, wo der Grund für den Wechsel im geheimnisvollen Bereich wäre.

Vielleicht sagt dir ja einer der beiden Vorschläge zu. Hoffe, ich konnte dir ein klein wenig weiterhelfen.

LG
Steffi

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum könnte jemand sein gutes Leben aufgeben?
BeitragVerfasst: 12. Nov 2010, 14:56 
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Ja, vieleicht ist sie auf bestimmte Weise eine Leidenschaftliche. Vieleicht ergeben sich bei der anderen Zeitung viel mehr Möglichkeiten sich einzubringen. Man muss sich nciht an so total strikte Vorgaben halten, man hat mehr Freiheit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum könnte jemand sein gutes Leben aufgeben?
BeitragVerfasst: 16. Nov 2010, 16:49 
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Die Reporterin könnte auch an den neuen Ort kommen, weil dort z.B. ein Verwandter, der ihr jedoch nicht sehr nahestand, also entfernter Verwandter, verstorben ist. Sie ist nach langer Zeit als einzige Erbin in Erfahrung gebracht worden und hat dort ein Haus geerbt. Sie fährt dorthin, um alles aufzulösen, fühlt sich aber mit diesem Ort auf geheimnisvolle Art und Weise verbunden und beschließt bei ihrem bisherigen Job eine Auszeit zu nehmen, um wieder zu sich selber zu kommen, da dieser Ort sie total verwirrt. Sie macht sich auf Entdeckungsreise, was sie so magisch an diesem Ort fasziniert und im Zuge dieser Touren begegnet sie ihrem zukünftigen Mann. Schließlich stellt sie fest, dass sie genau das Leben gefunden hat, auf welches sie tief in ihrem Inneren immer auf der Suche gewesen ist und deswegen wäre es auch logisch, dass sie die gut dotierte Stelle verlässt und sich auf ein weitaus einfacheres Leben, jedoch ein glücklicheres Leben, einlassen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum könnte jemand sein gutes Leben aufgeben?
BeitragVerfasst: 16. Nov 2010, 20:05 
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Du bist gerade dabei einen sogernannten Stereotyp zu entwerfen. Es gibt keinen plausiblen Grund, warum die Prota in diese Kleinstadt gibt. Den wird sie aber brauchen. Ein entfernter Verwandter, der gestorben ist und ihr vererbt, ist ein schon so abgenutztes Klischee, dass du das nicht mehr nutzen kannst. So entwickelt sich die Figur auch zum Stereotyp. Auch der zufällige Autounfall gerade in dieser Stadt würde dazu führen. Was heißt, du brauchst was Neues.
Entweder du streichst du super Job und lässt sie ein Angebot von dieser Zeitung bekommen. Oder, sie wird im guten Job wegrationalisiert und das auf so fiese Weise, dass sie in keiner bekannten Zeitung mehr eine Chance bekommt. Nur in dieser einen.
Oder, du lässt sie gleich von Anfang an in dieser Kleinstadt wohnen. Sie geht aufs College, jobt danach in einer Zeitung in einer größeren Stadt, die Zeitung wird aufgekauft, sie wird gekündigt und da entschließt sie eben zurück zu gehen.
Oder eine Story führt sie in diese Stadt. Ein Mord, ein Skandal, irgendwas aufsehenerregendes. Nur bitte keine Klischees.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum könnte jemand sein gutes Leben aufgeben?
BeitragVerfasst: 17. Nov 2010, 09:57 
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Sie könnte einen Traum gehabt haben, der so aufwühlend war, dass sie versucht, diesen Ort zu finden anhand einiger Details, die im Traum sehr realistisch waren.

O.K., aber ich habe mir den Beitrag vom Fragesteller gerade nochmals durchgelesen. Ich glaube, es geht hier gar nicht darum, wie die Frau an den späteren Ort gelangt, sondern es geht lediglich um die Frage, ob es einfach so - getrieben von einer inneren Macht heraus - möglich ist, ohne das Ankommen im anderen Ort wirklich richtig erklären zu können.

Das heißt, sie spürt eine ungeheure Macht, die sie immer wieder antreibt, sich nach dem Unbekannten - zuerst Ort und dann Wesen - auf die Suche zu machen. So etwas gibt es auch im realen Leben, ist mir vor 10 Jahren auch passiert. Man tut etwas und weiß nicht warum bzw. wo es einen hinführen wird. Der Job und das Leben in der ursprünglichen Stadt mag noch so toll gewesen sein, man macht etwas, was andere scheinbar für völlig unmöglich halten, dass es geht. Man wird sozusagen nur vom Herzen oder seiner inneren Führung geleitet. Erst wenn man ankommt und wieder Ruhe im Inneren einkehrt, weiß man, auf was man auf der Suche gewesen ist. Ich glaube, so entstehen auch schicksalhafte Begegnungen, wir können uns ihnen nicht mehr entziehen, wenn wir auf dem Weg dahin sind.

Also, wie wäre es damit, es hat etwas von Magie, Illusion und Schicksal und letztlich erreicht es Träume vieler Menschen. :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum könnte jemand sein gutes Leben aufgeben?
BeitragVerfasst: 17. Nov 2010, 11:52 
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Naja, vielleicht sieht sie irgendwann als Teenager mal einen Bericht über diese Stadt und da ist so ein inneres Gefühl der Verbundenheit. Und der Gedanke an diese Stadt lässt sie nicht mehr los. Hintergründig ist da immer dieses Gefühl, der Wunsch dort einmal hinzugehen. Und jetzt sieht sie wieder einen Berich über diese Stadt und wieder ist da dieses Gefühl und der Wunsch endlich mal dort hinzugehen wird so groß, dass sie ihren sowieso längst überfälligen Urlaub dort verbringen möchte. Das kommt so wirklich noch realistisch rüber, denn wir alle kennen einen Ort, der uns anzieht, den wir mal sehen wollen. Bei mir ist es Edinburgh. Dort möchte ich hin, seit ich Teil 1 der Highlandsaga gelesen habe. Und der Wunsch wird immer da sein und irgendwann werde ich mir den auch erfüllen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum könnte jemand sein gutes Leben aufgeben?
BeitragVerfasst: 17. Nov 2010, 17:19 
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Weil man seinem inneren Gefühl, seinem inneren Wissen folgt, dass dieser Schritt nun wichtig und "dran" ist.
Ganz einfach.....
:P

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es ist in uns gelegt, die Welt um uns zu verwandeln,

in dem wir die Welt in uns verwandeln.
...
Nicht was wir sehen, sondern wie wir es sehen bestimmt,

was wir fühlen.

Der Schlüssel liegt in uns!

(Ulrich Schaffer)


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum könnte jemand sein gutes Leben aufgeben?
BeitragVerfasst: 17. Nov 2010, 18:03 
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poniline hat geschrieben:
Weil man seinem inneren Gefühl, seinem inneren Wissen folgt, dass dieser Schritt nun wichtig und "dran" ist.
Ganz einfach.....
:P

Wie will sie das aber glaubhaft rüberbringen? Denn das ist das Wichtige an einem Buch. Egal, wie viel Fantasy im Buch ist, die Figuren und ihre Handlungen müssen glaubhaft sein. Sind sie das nicht, hat das Buch verloren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum könnte jemand sein gutes Leben aufgeben?
BeitragVerfasst: 17. Nov 2010, 18:06 
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Da gebe ich dir Recht und genau aus diesem Grund, gestalten sich Recherchen ja so gerne auch in die Länge. :roll:
Und gerade die Glaubhaftigkeit im Detail übersieht man gerne mal.

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