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 Betreff des Beitrags: Spannung erzeugen.
BeitragVerfasst: 18. Okt 2010, 11:48 
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Registriert: 10.2010
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Spannung ist bei Fiktionen der entscheidene Faktor. Wer ließt schon eine total langweilige Geschichte? Spannung macht die Erzählung lebendig. Du musst deinen Leser zum Heulen, Lachen und Freuen bringen. Das ist es, was eine Geschichte und dessen Autor ausmacht. Leider ist es ziemlich schwer Spannung aufzubauen. Um euch dabei zu helfen, zähle ich ein paar Punkte auf, die wichtig bzw. notwendig sind, um Spannung aufzubauen:


Lass deinen Leser die Geschichte erleben:
Es ist besonders wichtig, dass dein Leser mittendrin ist. Er muss völlig vergessen, dass er gerade ein Buch in der Hand hält. Er muss vergessen, dass er gerade am lesen ist, weil er die Geschichte lebt. Das machst du, indem du dem Leser deine Geschichte zeigst und nicht beschreibst. Wie du das machst hat Steffi schon wunderbar und ausführlich im Beitrag ,,Zeigen und nicht beschreiben" ausgeführt.

Der Link: post110.html#p110


Dramatik:
Um so dramatischer du schreibst, desto interessierter wird der Leser. Du solltest den Leser schocken. Das machst du am besten, indem du Gewaltszenen sehr detailiert beschreibst, denn so kannst du deinen Leser schocken.
Viele Autoren gehen auf die Gewaltszenen nicht ausführlich ein, was ihnen die Möglichkeit nimmt den Leser mitfühlen zu lassen. Besonders in ,,Die Wanderhure" werden die Gewaltszenen besonders ausführlich geschrieben, was das Buch ziemlich spannend macht. Schnapp also nicht davor zurück gewaltätige Szenen ausführlich zu beschreiben.
Spannung kannst du auch aufbauen, indem du den Protagonist in eine Gefahr nach der anderen führst.
Deine Figur sollte immer wieder Tiefschläge erleiden. Du musst ihr im Laufe der Geschichte immer wieder alles kaputt machen. Der Leser steigert sich so immer wieder in die Geschichte rein und das willst du ja. Du willst, dass dein Leser sich voll und ganz mit deiner Geschichte auseinandersetzt. Mache deinen Leser fassungslos! Schocke ihn!

Ungeplante Situationen:
Ein weiterer Punkt zum Fesseln des Lesers ist das ,,Veräppeln". Ja du hast richtig gehört. Du sollst deinen Leser an manchen Stellen an der Nase herum führen. Manchmal sind Situationen so vorhersehbar und das drosselt die Spannung enorm. Wenn dein Leser schon im ersten Drittel ahnt, was am Ende geschieht ist das ziemlich schlecht. Deswegen sorge für Wendungen in deiner Geschichte. Sorge dafür, dass genau das Gegenteil geschieht, was dein Leser sich vorgestellt hat. So verwunderst du deinen Leser und er ist wieder voll dabei.

Eine Vorahnung:
Dieser Faktor ist das genaue Gegenteil von dem, was ich euch gerade erklärt habe. Geschockt? Manchmal kann es doch gut sein, wenn der Leser eine Vorahnung hat. Wenn du deinen Leser manchmal bewusst etwas mehr als deine Charaktere wissen lässt, kann ihn das ziemlich aufregen. Nehmen wir mal an du lässt deinen Protagonisten mal wieder in eine Falle laufen und der Leser weiß, dass deine Figur dabei ist einen riesen Fehler zu begehn. Er weiß es, aber kann es nicht verhindern. Das lässt den Leser verzweifeln. Er ist mittendrin!

Die Charaktere:
Um so authentischer deine Charaktere sind, desto mehr kann dein Leser sich mit ihnen identifizieren. Er kann also mit ihnen mitfühlen. Er ist immer gespannt was deine Figur als nächstes macht. Ein riesiger Vorteil! Wenn dein Charakter eine Tiefe hat und der Leser sich mit ihm identifiziert kann, ergeben sich viele Chancen Spannung aufzubauen. Jeder Rückschlag der dein Charakter erleidet, erleidet dann auch dein Leser. Immer wenn dein Charakter traurig ist, ist es auch dein Leser.

So werden deine Charaktere authentisch: tipps-und-tricks-zum-schreiben-f31/deine-charaktere-t10.html

Handlungsstränge
Lass deine Geschichte ruhig an zwei Orten mit zwei Personen spielen. So hast du die Möglichkeit immer in spannenden Situationen immer zu wechseln. Dein Leser muss dann weiterlesen, um zu erfahren, was weiter geschehen wird. Und wenn er nun weiß, wie es in dem einen Handlungsstrang weitergeht, möchte er wissen, wie es in den anderen Handlungsstrang weitergeht. Das bringt den Leser dazu immer weiterzulesen und immer wieder gespannt auf die nächste Aktion zu warten.

Lass den Leser unwissend:
Lass einige Fragen offen, die sich erst am Ende der Geschichte beantworten. So ist dein Leser gezwunden immer weiter zulesen.


Das waren einige Tipps. Ggf. wird die Liste noch erweitert.

mfg

Cajux

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