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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Schreibübung - Interview mit Protagonisten.
BeitragVerfasst: 10. Feb 2011, 20:42 
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Steffi hat geschrieben:
Okay, damit ist meine Frage dann beantwortet.
Wenn du mit ihr ein Interview in mehren Etappen planst, ist das natürlich etwas anderes.
Auf alle Fälle hast du diesem ersten teil des Interviews einen sehr schönen Rahmen gegeben, was mir persönlich schon mal echt gut gefallen hat.

LG
Steffi



Im Grunde sagt ja auch schon die Wahl des Interview-Ortes etwas über den Charakter aus, da dieser ja vom Charakter gewählt wurde. Meine Charaktäre wählen in der Regel jeweils ihren Lieblingsplatz/-ort in der Stadt aus, um sich mit mir zu treffen.

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(= gibt es eine schöneren Moment als der, jemanden stolz zu machen?)

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Schreibübung - Interview mit Protagonisten.
BeitragVerfasst: 10. Feb 2011, 22:08 
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Danke Lucarius und Steffi für das Lob.

Ja, es ist kurz geraten, aber ansonsten wäre es zu lang geworden. Auch habe ich keine Fragen geplant. Die ergaben sich einfach.

Steffi, deine Interviews kannte ich ja schon und find sie einfach toll!

Lucarius, auch das Interview mit Catherine gefällt mir sehr gut. Hat mich auch neugierig auf mehr gemacht.

Ich mag Interviews, die tatsächlich geführt werden wie ein Interview und da ergeben sich dann auch mal Fragen, die vielleicht vom eigentlichen Fragebogen abweichen, wenn man denn einen hat, die aber wahnsinnig viel über einen Charakter aussagen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Schreibübung - Interview mit Protagonisten.
BeitragVerfasst: 10. Feb 2011, 23:01 
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Aud hat geschrieben:
Ich mag Interviews, die tatsächlich geführt werden wie ein Interview und da ergeben sich dann auch mal Fragen, die vielleicht vom eigentlichen Fragebogen abweichen, wenn man denn einen hat, die aber wahnsinnig viel über einen Charakter aussagen.



Meine Fragen sind größten teils improvisiert und spontan, so antworten dann auch meine Charaktäre spontaner und ehrlicher, es wirkt natürlicher find ich (und es macht natürlich auch viel mehr Spaß :mrgreen: )

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Schreibübung - Interview mit Protagonisten.
BeitragVerfasst: 13. Feb 2011, 00:40 
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Soo ich hab jetzt auch noch mal mein Interview mit Iain leicht überarbeitet. Leider mußte das Interview unterbrochen werden, da Iain (Polizist) zu einem Einsatz gerufen wurde...


Iain's Interview

ich sitze hier im McDonagh’s (ein Fischrestaurant und Pub in Galway) und warte auf Iain O'Leary. Er hatte dieses Restaurant für unser Interview ausgesucht. Oh, da kommt er ja...

ich (auf Englisch): Hallo Detektive O'Leary.

Iain grinst breit und antwortet in beinahe akzentfreiem Deutsch: Sie können ruhig Iain sagen...

(Woher weiß er, dass ich Deutsche bin?)

Iain (lächelnd): Sie sprechen doch Deutsch, oder?

ich (verwirrt): Äh ja, aber woher...?

Iain wieder mit einem breiten Grinsen: Zum einen Ihr deutsch klingender Name, den Sie vorhin bei unserem Telefonat genannt hatten. Zum anderen Ihr deutscher Akzent.

ich (rot anlaufend): „Oh... Ok. Sie sprechen also Deutsch?

Iain (etwas nachdenklich): Scheint so.

(Wundere mich): Sie wussten gar nicht, dass Sie Deutsch sprechen?

Iain (etwas resignierend): Ich weiß so viele Dinge über mich nicht. Seit dem Unfall... Wenn Jason, mein bester Freund und ehemaliger Partner nicht gewesen wäre, ich würde noch nicht einmal wissen, wie ich heiße.

Meine nächste Frage musste ich drei mal stellen, da Iain für kurze Zeit mit den Gedanken woanders war.

Ich: Können Sie sich an irgend etwas von dem Unfall erinnern?

Iain (etwas genervt, ich bin nicht mal sicher ob meine Fragen der Grund dafür sind): Im Grunde nicht…

ich hatte noch mehr als Antwort erwartet, doch Iain schwieg.

Ich: Sie möchten die Antwort nicht weiter ausführen?

Iain (knapp): Eigentlich nicht. Es gibt sowieso nicht mehr darüber zu sagen.

Ich: Ok. Andere Frage. Sie sprechen ja neben Ihrer Muttersprache...

Iain unterbricht mich ausweichend: Kann ich Ihnen etwas zu trinke bestellen? Vielleicht ein Guinness?

Ich (ein wenig aus dem Konzept gebracht): Äh ja, einen Baileys...

Iain geht zur Bar, seine rote Lockenmähne wehte hinter ihm her. Mit einem Glas Baileys und einem Glas Guinness kommt er zurück.

Iain (während er mir mein Glas reicht): Sie wollten mir eine weitere Frage stellen.

Ich: Äh ja. Sie sprechen ja neben Ihrer Muttersprache Englisch auch Deutsch. Sprechen Sie noch andere Sprachen?

Iain (Legt die Stirn in Falten): Die Frage kann ich gar nicht genau beantworten. Ich spreche Deutsch und vor zwei Tagen habe ich Jason wohl auf Französisch geantwortet. Ich bin mir allerdings nicht so sicher, ob Englisch wirklich meine Muttersprache ist. Ach ja, natürlich lernt jeder Ire für 13 Jahre Gälisch. Andere Sprachen sind mir bis jetzt noch nicht aufgefallen, abgesehen von...
Iain bricht ab und spricht nicht weiter. Er scheint wieder in Gedanken. Ob er sich an irgend etwas erinnert?

Ich (mit dem Versuch Iain aus den Gedanken zu holen): Abgesehen von was?

Iain schreckt hoch sagt etwas in einer Sprache, die ich noch nie zuvor gehört habe.

Ich (verwirrt): Wie bitte?

Iain (im Gesicht jetzt fast so rot wie seine Haare): Bitte entschuldigen Sie. Ich war gerade mit den Gendanken woanders.

Ich (lächelnd): Hab ich gemerkt. - Das Letzte, worüber wir gesprochen hatten waren anderen Sprachen. Sie sagten, dass Ihnen andere Sprachen bis jetzt nicht aufgefallen sind abgesehen von… - Abgesehen von was?

Iain (immer noch leicht verwirrt): Oh, äh, nichts weiter. Können wir das Thema wechseln?

Ich: Aber sicher doch. (Ich konnte sein Unbehagen beinahe spüren) Passiert es öfters, dass Sie gedanklich abwesend und woanders sind?

Iains Blick zeigte mir, dass ich diese Frage besser nicht gestellt hätte. Dennoch antwortete er betont sachlich: Es kommt schon gelegentlich vor, dass bestimmte Situationen eine Erinnerung in mir wecken.

Ich: Ok, ich merke Sie sprechen nicht gern darüber, kann ich verstehen. Anderes Thema - Sie sind ja Polizist. Wie war das für Sie nach Ihrer langen Krankheit wieder zurück in den Dienst zu kommen? Was hat sich verändert?

Iain (Denkt lange nach, bevor er antwortet): Genau genommen war es für mich so, als wäre es mein erster Tag. Außer Jason, der mich auch im Krankenhaus besucht hatte, kannte ich dort niemanden. Sind Sie schon mal irgendwo hin gekommen, wo jeder Sie zu kennen scheint und nur Sie haben keine Ahnung, mit wem Sie es zu tun haben?

Ich (ohne über meine Antwort nachzudenken): Ja, dass kenne ich sehr gut. In dem Dorf meiner Oma kennt mich auch jeder noch von der Zeit, wo ich ein Baby war. Ich kenne da aber eigentlich keinen. Ist ein blödes Gefühl.

Iain lacht: Allerdings. Ich sehe Ihr Glas ist bereits leer. Kann ich Ihnen noch einen Drink holen?

Ich schaue fix in die Getränkekarte (ich gehe einfach viel zu selten in ein Pub). Der „Grasshopper“ klingt ganz gut. Mit Minze.

Iain geht zur Bar und holt sich ein weiteres Glas Guinness und mir ein hellgrünes Getränk mit Sahne. (Hallo Kalorien)

Ich: Wie hat der Unfall eigentlich Ihre Beziehung zu Jason Brown beeinflusst?

Iain (Wirkt wieder nachdenklich): Jason unterstützt mich, wo er kann. Wir sind sowas wie beste Freunde. Dennoch gibt es zur Zeit zu viele Dinge, wo ich das Gefühl habe diese nicht mit ihm teilen zu können. Ich kann nicht wirklich beurteilen, ob sich viel geändert hat zwischen uns, da ich nicht weiß wie wir vor dem Unfall zueinander standen. Vielleicht fragen Sie dazu Jason noch einmal.

Ich: Das werd ich wohl tun. Ich habe gehört, dass Sie heiraten werden. Wer ist die Glückliche und wie kommt es dazu?

Iain (lächelt verliebt): Ja, das ist richtig. In ein paar Wochen werde ich Catherine heiraten. Sie war damals als Erste an der Unfallstelle und hat Krankenwagen und Polizei gerufen. Am Krankenbett habe ich sie dann zum ersten Mal gesehen.

Ich: Dann kennen Sie sich ja noch gar nicht lange. Ist es da mit der Hochzeit nicht noch etwas früh?

Iain: Das mag Ihnen vielleicht so vorkommen, aber sowohl Catherine, als auch ich haben beide das Gefühl uns schon ewig zu kennen. Wir sind einfach für einander bestimmt.

Ich (etwas sprachlos): Ok, haben Sie denn schon Vorstellungen, wie die Hochzeit ablaufen soll? Wollen Sie kirchlich oder standesamtlich heiraten?

Iain (mit einem glitzernden Lächeln): Weder noch, um ehrlich zu sein. Die Hochzeit soll nach einem sehr alten Brauch stattfinden. Aber mehr darf ich nicht verraten, sonst bekomme ich ärger mit meiner Verlobten (lacht)

Ich: Oh, das klingt interessant. Darf ich fragen, wie dieser Brauch genau abläuft?

Iain (lächelnd): Wie schon gesagt, Catherine und ich haben uns dazu entschieden, den genauen Ablauf bis zum Schluß geheim zu halten, als Überraschung sozusagen. Aber es wird sicher hoch interessant für die Gäste werden, so etwas werden sie noch nicht erlebt haben.

Ich : Na da bin ich aber gespannt.

Iain (lächelt): Auf jeden Fall scheint die Vorbereitung auf die Hochzeit doch den einen oder anderen Erinnerungsfetzen aufkommen. Manche Dinge, an die ich mich zu erinnern glaube sind so unglaublich und unmöglich, dass es mir fast Angst macht

Ich (fasziniert und erstaunt): Da scheint es ja eine Menge an Rätseln bezüglich Ihrer Vergangenheit zu geben.

Iain: Ja allerdings. Manchmal ist das ganz schön frustrierend und gelegentlich wie schon gesagt auch beängstigend. Kaum hat man eine Antwort gefunden tun sich 10 neue Fragen auf.

Ich (bewundernd): Das stelle ich mir deprimierend und schwierig vor.

Iain: Es ist nicht immer leicht und ich kann nicht behaupten, dass man sich daran gewöhnt. Ich habe die Situation akzeptiert, das ist alles.

Ich: Na ich will mal hoffen, dass es eine schöne Hochzeit wird, die Sie niemals vergessen werden.

Iain (ein wenig verlegen): Danke!

Ich: Mal was ganz anderes. Was ist eigentlich so Ihre Lieblingsmusik?

Iain (lacht etwas zynisch): Ganz ehrlich? Ich habe absolut keine Ahnung. Ich hab ja einige verrückte und normale Sachen in meinem Apartment gefunden, aber CDs, Kassetten oder gar Schallplatten waren nicht darunter.

Ich (kann es gar nicht glauben): Sie haben keinerlei Musik zu Hause?

Iain (schüttelt nur den Kopf)

Ich (kann es immer noch nicht glauben): Wie sieht es mit Büchern oder Videos aus?

Iain (denkt nach): Die einzigen Bücher, die ich bei mir gefunden habe sind Handbücher zu den verschiedenen Dämonen und Waffen. Videos besitze ich keine.

Ich (das wird ja immer unglaublicher): Was machen Sie denn so in Ihrer Freizeit?

Iain: Im Grunde eigentlich nur eins: Versuchen etwas über meine Vergangenheit herauszufinden und die zahlreichen Rätsel um meine Person zu lüften.

Ich: Das klingt ja äußerst spannend. Ist das nicht manchmal…

(es piepst in Iains Hosentasche. Er holt einen Pager heraus und schaut drauf): Tut mir leid, ich muss los, die Pflicht ruft.

Ich (sehr enttäuscht): Oh, das ist schade. Können wir uns ein anderes Mal treffen, um das Interview zu beenden?

Iain (schon im gehen): Sicher, gern. Auf Wiedersehen…

(Fort ist er…)

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