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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Schreibübung - Interview mit Protagonisten.
BeitragVerfasst: 23. Okt 2010, 14:01 
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So, und nun seid ihr dran.
Erstellt ein Interview mit einer eurer Figuren. Ihr könnt das Interview natürlich auch von einer anderen Person als euch sekbst führen lassen.
Stellt eure Interviews hier ein und wir gehen sie gemeinsam durch und sehen, wie eure Interviews ankommen.
Können wir uns jetzt von dem Protagonisten ein Bild machen?
Haben wir deinen Protagonisten durch das Interview besser kennengelernt?

Natürlich dürft ihr auch über mein Interview Kommentare abgeben - allerdings mit einer Bitte:

Begründet eure Aussagen. Also einfach nur ein Kommentar einsetzen wie "War gut" oder "Hat mir nicht gefallen" zählt nicht und wird auch wieder gelöscht werden.

Das Ganze hier soll eine Schreibübung sein. Also muss man auch wissen, was in der Übung gut und was weniger gut gelungen ist und warum.

Nun wünsche ich euch viel Spaß bei euren Interviews und

verbleibe mit zauberhaften Grüßen

Steffi

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Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle!


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Schreibübung - Interview mit Protagonisten.
BeitragVerfasst: 23. Okt 2010, 14:42 
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Ich habe das Interview zwar schonmal gepostet, aber jetzt bietet sich ja die perfekte Gelegenheit es nochmal zu tun:


Was bereust du am meisten in deinem Leben?
Ich bereue am meisten, dass ich vor einigen Jahren einen Mann, der mich angefasst hat, nicht geheilt, sondern verseucht habe. Dieser Mann war sehr krank und starb nach einem Jahr des Leidens.

Wie würdest du es anders machen?
Ich hätte ihn direkt rauswerfen sollen, aber doch nicht umbringen.

Was würdest du anders als deine Eltern machen?
Ich würde mein Kind nicht mit den magischen Fähigkeiten konfrontieren und es ganz „normal“ groß ziehen.

Was sind deine größten Schwächen?
Meine Schwächen sind meine Fähigkeiten zugleich. Ich bin eine Hexe, doch das bereitet mir auch Probleme. Außerdem bin ich sehr freizügig, was mich manchmal auch in heikle Situationen bringt.

Was sind deine Hobbys?
Ich gehe besonders gerne spazieren. Am liebsten mache ich das alleine. Ich genieße die Natur und kann mich so irgendwie befreien.

Was ist dein Lieblingsessen?
Ich esse besonders gerne Erbsensuppe mit Teigfladen.

Hattest du eine glückliche Kindheit?
Ich find’s schlimm darüber zureden. Nein, ich hatte natürlich keine glückliche Kindheit! Meine Mama wurde als ich 6 Jahre alt war als Hexe verurteilt und getötet. Die Bekannte, die sich um mich sorgte, bot mir auch nicht die Liebe, die ich als Kind gebraucht hätte. So bin ich schnell ein eigenständiges Mädel geworden.

Womit hast du als Kind am meisten gespielt?
Ich konnte nicht viel spielen. Soweit ich weiß war es doch eine …

Wer ist der wichtigste Mensch deines Lebens?
Ganz klar! Meine beste Freundin.

Wen vermisst du am meisten?
Meine Mutter! Auch wenn sie so manch einen Fehler begangen hat.

Was wäre dein innigster Wunsch?
Ich würd` mich gern durch einen normalen Beruf, zum Beispiel als Kaufrau, versorgen, damit ich mit der Hexerei aufhören kann.

Mit welchen Worten würdest du dich beschreiben?
Reizend und impulsiv.

Was war das Beste, was du jemals getan hast?
Ich habe durch die Hexerei einigen Menschen geholfen. Viele unschuldige Menschen vor dem Tod oder der Pest bewahrt.

Was hast du aus den Fehlern deiner Eltern gelernt?
Meinen Vater kenne ich ja nicht. Aber ich würde erst Kinder zeugen, wenn ich fähig bin, sie zu versorgen.

Was ist dein größtes Geheimnis?
Wenn ich es dir sage, dann habe ich kein großes Geheimnis mehr! Aber ich muss es ja sagen. Mein größtes Geheimnis ist das, was sich am meisten bereue. Noch so eine Frage beantworte ich aber nicht!

Was ist das peinlichste, was du jemals getan hast?
Mir passieren täglich peinliche Sachen. Einmal war mein Ausschnitt wohl zu tief und ich wurde nicht drauf hingewiesen so spazierte ich einige Minuten durch die Gegend und jeder konnte sich meine Liebsten betrachten. Das war echt peinlich und ich hatte mich gewundert, warum die ganzen Männer mir so viel Aufmerksamkeit schenkten.

Wie entspannst du dich?
Ich entspanne mich durch mein Hobby. Über Feldwege schlendern, die Luft genießen und mir die Welt angucken.

Wann hast du das letzte Mal geweint und warum?
Das war vor kurzem wieder. Ich war mal wieder unzufrieden mit mir.

Wie bist du zu deinen aktuellen Beruf gekommen?
Meine Mama hat mich früh mit meinen Fähigkeiten konfrontiert und da ich als junges Weib ohne Stand und sonstige Kenntnisse nichts anderes machen kann, muss ich meine Fähigkeiten nützen und als Kräuterfrau arbeiten. In meiner Hütte heile ich Leute und blicke in die Zukunft.

Macht dieser Beruf dir Spaß?
Auch wenn ich damit Leuten helfen kann, ist dieser Beruf nicht das, was ich bis an mein Lebensende machen will.

Wen hasst du am meisten?
Die Folter und Todesstrafe. Außerdem kann ich das Handeln der Kirche und der Männer nicht verstehen. Die Männer dominieren unsere Gesellschaft und ziehen die Frauen in ihren Bann.

Was sagen Bekannte über dich?
Ich habe einige flüchtige Bekannte. Die finden mich zwar nett, kommen aber nicht so recht mit meinen Lebensstil und meiner Einstellung zurecht.

Was ist besonders an dir?
Meine Reize, denn die machen mich zu dem, was ich bin.

Was hast du für Talente?
Ich kann heilen. Das bestimmt meinen Alltag. Vielleicht hab ich ja auch noch andere Fähigkeiten, von denen ich nichts weiß.

Bist du mit deinem Leben glücklich?
Ich liebe meine Stadt und auch meine Freundin. Ich habe einige Bekannte und führe ein schlichtes Leben, dennoch bin ich mit dem Dasein als Hexe unzufrieden.

Wie findest du den Ort, an dem du lebst?
Ich verbinde Gefühle mit ihm. Doch es wäre schön auch mal andere Teile der Welt kennen zulernen.

Bist du nah am Wasser gebaut?
Insgesamt nein! Nur wenn es um etwas geht, was mir besonders wichtig ist.

Was treibt dich in den Wahnsinn, ist aber eigentlich gut?
Du solltest konkretere Fragen stellen, Carsten! Die Hexerei! Das ist klar! Die Hexerei bringt mich in Schwierigkeiten und macht mir auch keine große Freude, aber ich kann damit Leuten helfen und verdiene Geld.

Wie planst du deine Zukunft?
Ich will nicht mehr als Kräuterfrau und Hexe arbeiten. Ich will einen normalen Beruf ausüben und im Alter mit meiner Freundin zusammen schlicht und einfach in einem kleinen Häuschen abseits leben.

Wie ist deine Lebensstandart?
Er ist nicht so gut, aber ich komme zurecht.

Was ist das Wertvollste, was du besitzt?
Ich habe keinen großen Besitz, aber meine Freundin und mein Reiz ist mir das Wertvollste.

Bist du ein Naturbesessener?
Ja ich bin eine Naturbesessene. Ich schau mir gerne die Gegend an und gehe gern spazieren. Außerdem würde ich, wie ich es schon oft erwähnt habe, gerne verreisen.

Wie und wo würdest du gerne sterben?
Ich würde gerne in einem kleinen Haus, abseits aller Städte, ruhig in Frieden sterben.

Redest du sehr viel?
Nur mit netten Leuten, mit denen ich die Interessen teile, wenn das aber dann der Fall ist, dann aber ordentlich.

Was glaubst du, was nach dem Tod geschieht?
Ich glaube nicht an Gott. Ich denke nach dem Tod ist alles schwarz. Schon schade.

Was ist dein Traumberuf?
Ich wäre gerne eine Kauffrau, wie ich es schon 1000-mal erwähnt habe!!

Wo vor fürchtest du dich?
Ich fürchte mich irgendwann als Hexe erkannt zu werden.

Glaubst du an einen Gott?
Nein! Sag ich doch die ganze Zeit.

Was hältst du von der Todesstrafe bzw. von der Folter?
Ich halte gar nichts davon. Das ist unwürdig.

Was ist Mut?
Gute Frage. Mut ist, wenn man ein Risiko eingeht oder sich überwindet, um einem anderen zu helfen.

Was ist feige sein?
Wenn man das oben genannte nicht tut. Ist doch klar.

Bist du mutig?
Kommt drauf an. Männer können sich selber wehren, aber bei Frauen ist das anders.

Bist du selbstbewusst?
Ich denke ja.

Bist du frech?
Ich kann auch höflich sein, aber Menschen, die mir dumm kommen, die können was erleben.

Was ist dir eigentlich total egal?
Die Kirche. Die ist mir egal.

Bist du modern eingestellt?
Ja klar!

Willst du Kinder haben?
Weiß ich nicht. Wenn ich mal genug Geld habe vielleicht.

Wenn ja, warum?
Kinder sind schön. Sie sind nicht nach Macht aus und wollen nur mit dir befreundet sein.

Was für Vorurteile hast du wem gegenüber?
Den Männern. Ich denke die Männer sind zum größten Teil protzig und pervers.

Was hasst du am meisten an den Menschen, den du am meisten liebst?
Kannst du lesen?
Ich hasse am meisten die Unentschlossenheit meiner besten Freundin.

Was würdest du in deinem Leben noch mal anders machen?
Ich würde versuchen zu lernen und mein Geld auf vernünftige Art verdienen.

Für was hättest du gerne mehr Zeit?
Fürs Rausgehen.

Was ist dir wichtig?
Der gepflegte Umgang mit Bekannten und Freundin. Außerdem die Freiheit.

Worauf achtest du als erstes, wenn du einen Mann bzw. eine Frau siehst?
Bei dem Mann achte ich als erstes auf die Hände und bei der Frau auf das Gesicht.

Was ist eine Angewohnheit von dir?
Wenn ich nervös bin zwinker ich stark mit meinen Augen.

Wie endete deine letzte Beziehung?
Ich führte nur gewisse unmoralische Beziehungen. Aber wenn du so fragst , endete sie im Bett.

Fluchst du viel? Wenn ja, was ist dein liebstes Schimpfwort?
Ja, wenn ich unzufrieden bin. Ich spreche das aus, was mir gerade so in den Sinn kommt.

Wieviel Aufmerksamkeit schenkst du deinem Aussehen?
Ich habe zwar keine schönen Kleider, dennoch achte ich sehr auf mein Aussehen. Das ist mir sehr wichtig.

Bist du sehr penibel, wenn es um dein Aussehen geht?
Ich kann anpacken und bin gewiss keine arrogante Dorfzicke, doch wenn es um die Unversehrtheit meines Körpers geht bin ich sehr penibel.

Findest du dich hübsch?
Es gibt einige Männer die mich hübsch finden. Das ist für mich Bestätigung genug.

Was findest du am schönsten an deinem Körper?
Mein Brüste!

Was würdest du in nur einen kleinen Koffer packen, wenn du verreisen müsstest?
Die nötigste Medizin, leichte Kleidung und einen kleinen Spiegel.

Wen würdest du gerne mal treffen?
Einige Edelmänner. Ich interessiere mich für das Leben des Adels.

Wie verbringst du deine Abende mit deinen Freunden?
Durch unterhalten, Witze erzählen oder zusammen was kochen.

Hast du jemals gegen das Gesetz verstoßen?
Ich bin eine Hexe. Mein Dasein ist schon ein Verstoß.

Wie verbringst du einen freien Tag?
Durch die Straßen und Wege schlendern und auf dem Markt stöbern.

Was magst du am liebsten an deiner Arbeit?
Das ich unschuldigen Menschen helfen kann.


Was nervt dich am meisten daran?
Die ständige Angst, aber davon hast du ja keine… ach doch du hast mich ja erfunden.

Wie findest du deine Mitmenschen? Zu konservativ, zu streng..?
Genau so finde ich die meisten Menschen.

Wie ordentlich ist deine Hütte?
Nicht besonders ordentlich. Aber es lässt sich leben.

Hast du viel Geld im Monat zur Verfügung?
Nicht sehr viel, aber es reicht. Hast du aber ähnlich schon mal gefragt!

Was machst du als erstes nach dem Aufstehen?
Ich bleibe immer noch ein wenig liegen, stehe auf und wasche mich.

Wo möchtest du gerne mal hin und warum?
Es gibt so viele Orte, die ich kennen lernen möchte.

Was hältst du von Emanzipation?
Was ist das?

Was würdest du niemals anziehen?
Gelbe Kleider. So was finde ich schrecklich!!

Wen findest du witzig?
Meine Freundin und Bekannte.

Bringst du andere zum lachen?
Manchmal.

Hast du Angst vor dem Tod?
Klar! Wer hat das denn nicht?

Glaubst du an was Unnatürliches?
Ich bin etwas Unnatürliches. Ich glaube also nicht, sondern ich weiss.

Was ist deine Hauptaufgabe als Hexe?
Leute zuheilen.

Was ist gefährlich daran Hexe zu sein?
Ich lebe in ständiger Angst entdeckt zu werden und werde manchmal wie ein Stück Viehfleisch behandelt.

Würdest du gerne noch mal als Hexe geboren werden?
Nein!

Wie findest du andere Hexen?
Die sind meistens hässlich und nicht nett, so zumindest die Kräuterfrauen.

Was ist deine magischste Fähigkeit?
Leute heilen. Das ist doch klar!!

Bist du tollpatschig?
Ich bin mir meiner Sache oft bewusst und trotzdem geht bei mir auch mal was kaputt.

Bist du ein Optimist?
In dieser Zeit nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Schreibübung - Interview mit Protagonisten.
BeitragVerfasst: 23. Okt 2010, 15:07 
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So Cajux,

dann wende ich mich doch direkt mal deinem Interview zu.

Die Wahl deiner Frage gefallen mir sehr gut, da du mir - als Leser - einen guten Eindruck deiner Hexe damit vermittelst.
Ich erfahre durch das Interview, wie ihre Meinung zu vielen verschiedenen Themen ist. Lerne Vor- und Abneigungen von ihr kennen.
Einen Punkt aber vermisse ich in diesem Interview dann doch etwas und dass ist genau der Teil, der für die Schreibübung eine Rolle spielt.

Was ist mit ihren Gefühlen?
Wie tickt sie auf emotionaler Ebene?
Ist sie ernsthaft, schelmisch oder eine Frohnatur?

Sicher, durch die gegebenen Antworten kann man in dieser Hinsicht als Leser etwas vermuten, aber wir wollen deine Protagonistin doch durch dieses Interview kennenlernen. Darum vermisse ich in dem Interview die entsprechenden Reaktionen deiner Hexe.
Sie wirkt dadurch, dass keine Gefühlsregungen beschrieben sind, etwas flach.
Lass sie doch mal über eine gestellte Frage lachen oder lass sie erbost sein.
Lass sie schnippisch oder verlegen Antworten.
Dass ist doch genaus das, wodurch man eine Figur am besten kennenlernt, oder?

Würdest du das Interview um diesen Aspekt noch erweitern, würde ich sagen, dass es eine wirklich gelunge Schreibübung darstellt.

LG
Steffi

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Schreibübung - Interview mit Protagonisten.
BeitragVerfasst: 23. Okt 2010, 18:37 
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Gut fangen wir an!

Das Interview führe ich mit Collin! Es ist die Zeit in der er an sein Leben zurück denkt! Also die Ausgangssituation!

Hallo Collin
Schön das wir uns endlich mal treffen! Ich wollte schon immer ein Interview mit einem Werwolf führen!

Darf man Werwolf eigentlich sagen?


Nun ja ich Höre es nicht so gerne den Werwölfe verwandeln sich nur bei Vollmond und sind Ausgestorben! Ich bin ein Gestaltenwandler.

Was haben deine Eltern gesagt, als sie erfahren haben das du ein Wolf bist?

Sie waren gespalten. Einerseits waren sie Stolz das ich endlich zum Rudel gehörte aber andererseits hatten sie Angst um mich!

Was bereust du am meisten in deinem Leben?

Das ich Beth nie gesagt habe das sie das beste war was mir je passiert ist!

Wie würdest du es anders machen?

Ich würde die wenige Zeit die wir hatten noch mehr genissen!

Du redest so liebevoll von deiner Verstorbenen Frau!
Wie habt ihr euch kennen gelernt?


Durch Zufall! Wir machten in derselben Gegend Urlaub

Wer ist der wichtigste Mensch deines Lebens?

Das sind meine 2 Kinder die ich um nichts in der Welt hergeben möchte!

Was ist dein größtes Geheimnis?

Ich bin ein Wolf!

Bist du ein Naturbesessener?

Nein! So würde ich das nicht bezeichnen. Ich bin gerne in der Natur und auch meine Kinder sollen so viel wie möglich draußen sein, aber besessen nein!

Womit hast du als Kind am meisten gespielt?

Na wo wohl ich bin ein Indianer!! Also draußen und im Dreck und im Wald!

Was war das Beste, was du jemals getan hast?

Das ich LaPush verlassen habe denn so konnte ich ein Leben ohne Vergangenheit beginnen.

Wie entspannst du dich?

Mit Musik

Wann hast du das letzte Mal geweint und warum?

Beim Tot meiner Frau

Was ist besonders an dir?

Ich bin ein Wolf?

Was hast du für Talente?

Ich kann mich verwandeln und dann ganz ganz schnell renne und weit springen und so!

Bist du mit deinem Leben glücklich?

ja

Wie planst du deine Zukunft?

Ich will meinen Kinder zeigen wo ihre Wurzeln sind.

Was ist das Wertvollste, was du besitzt?

Hoffnung und meine 2 Kleien

Wie und wo würdest du gerne sterben?

Darüber habe ich noch nie nachgedacht

Redest du sehr viel?

Nein nicht das ich wüsste die anderen kommen immer nicht zu Wort

Was glaubst du, was nach dem Tod geschieht?

Ich werde zu den Großen Wölfen kommen und meine Beth wiedersehen

Wo vor fürchtest du dich?

Vor der Rückkehr nach LaPush

Was hältst du von der Todesstrafe bzw. von der Folter?

Man sollte die abschaffen

Was ist Mut?

Mut ist auch Dinge zu tun die Falsch sind

Bist du mutig?

Ich glaube schon

Bist du selbstbewusst?

Ja und das hat mir schon so manchen Ärger eingebracht

Bist du frech?

Das auch

Was ist dir eigentlich total egal?

Nicht denn alles ist irgendwo wichtig

Bist du modern eingestellt?

Ja ich bin ein Großstadtindianer

Fluchst du viel? Wenn ja, was ist dein liebstes Schimpfwort?

Ja schon hin und wider aber einen Liebling habe ich nicht

Was würdest du in nur einen kleinen Koffer packen, wenn du verreisen müsstest?

Die Kinder, Geld und Zuversicht auf das was kommt!

Wie verbringst du deine Abende mit deinen Freunden?

Wir gehen aus!!

Hast du jemals gegen das Gesetz verstoßen?

Ja aber mehr sag ich nicht

Wie findest du deine Mitmenschen? Zu konservativ, zu streng..?

Zu ernst !

Wie ordentlich ist deine Hütte?

Naja man merkt das es keine Frau da gibt

Was machst du als erstes nach dem Aufstehen?

Schlafen?
`
Wo möchtest du gerne mal hin und warum?

Nach Neuseeland

Hast du Angst vor dem Tod?

Nein weil ich nicht glaube das er ein Ende ist

Glaubst du an was Unnatürliches?

Ja ich bin es

Was ist deine Hauptaufgabe als Wolf?

Eigentlich sollten wir die Vampire von unserem Land vertreiben

Was ist gefährlich daran Wolf zu sein?

Wenn es jemand erfährt komm ich in den Zoo befürchte ich!

Würdest du gerne noch mal als Wolf geboren werden?

Nein weil heute weiß ich das es erblich ist und meine Kinder auch das Gen haben.

Bist du ein Optimist?

Ich will es wieder werden

Danke es war schön mit dir alles Gute!


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Schreibübung - Interview mit Protagonisten.
BeitragVerfasst: 7. Nov 2010, 16:37 
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Hallo Lemi,

auch zu deinem eingestellten Interview möchte ich mich gerne äußern.
Ähnlich wie bei Cajux gefällt mir auch die Auswahl deiner Fragen und auch die Antworten geben dem Leser einen ersten Eindruck von Collin.
Allerdings ist es bei deinem Interview ähnlich wie bei Cajux. Ich vermisse das drumherum. Das , was das Ganze zu einer wirklichen Schreibübung macht.
Auch du hast lediglich Fragen und Antworten eingestellt, aber was ist mit den Reaktionen, den Gesten von Collin? Ich vermisse das, was nicht in Worte gefasst werden kann (oder sollte). Das, was deine Figur lebendig werden lässt, was ihr Tiefe verleiht.
Daher würde ich auch hier die Antwort geben, die ich Cajux bereits gegeben habe:
Erweitere dein Interview doch um diese Aspekte und es ist eine wirklich tolle Schreibübung geworden.

LG
Steffi

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Schreibübung - Interview mit Protagonisten.
BeitragVerfasst: 7. Feb 2011, 15:25 
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Soo, will ich mal mein Interview rein stellen. Es geht dabei um den Charakter Catherine Kiernan, Irin aus Dublin, die nach Galway umgezogen ist, Reporterin. Es wird später noch ein zweites von ihr geben, da etwas passiert, was ihre Persönlichkeit drastisch ändern wird.


Interview Catherine

Eigentlich sollte an dieser Stelle Tim’s Interview kommen, doch dieser ist im Moment nicht für Interviews bereit. Also mache ich mich auf den Weg zum Fluß Corrib, wo ich mit Catherine Kiernan verabredet bin. Am Fluß sitzen etliche Leute auf dem Gras oder auf Bänken, da es ein beliebter aufenthaltsort für Einheimsche und Touristen ist. Catherine sitzt im Gras. Sie steht auf, als sie mich sieht.

Ich (noch die Umgebung bewundernd): Sie haben einen wirklich schönen Platz für das Interview gewählt.

Catherine: Ja, ich bin gerne hier und schaue den Wellen und den Möwen zu.

Ich: Kann ich sehr gut verstehen. Vielen Dank erst einmal, dass Sie so kurzfristig zu diesem Interview bereit waren.

Catherine (lächelt): Aber gerne doch. Irgendwie ein komisches Gefühl. Sonst stelle ich immer die Interviewfragen.

Ich (muss ebenfalls lächeln): Stimmt, normaler Weise führen Sie die Interviews. Ist es zutreffend, dass Sie gerade erst nach Galway gezogen sind?

Catherine: Ja, das ist richtig. Vor vier Monaten bin ich hier her gezogen.

Ich: Was war der Grund für den Umzug? Soweit ich informiert bin, hatten Sie in Dublin ziemlich erfolgreich für eine große Zeitung gearbeitet. Warum haben Sie dies mit einer kleineren Zeitung in Galway eingetauscht?

Cathrerine (nachdenklich): Offiziell? Dublin ist mir zu wuselig und hektisch gewurden. Jedenfalls versuche ich mir das einzureden.

Catherines Haltung und die Art der Antwort lassen keinen Zweifel zu, dass dies nicht der wahre Grund ist.

Catherine (ohne das ich ein weiteres mal nachfragen musste): Sie möchten den wahren Grund wissen, weshalb ich Dublin verlassen habe und nach Galway kam? – Tja, da sind wir schon zwei. Ich kann nicht sagen, was der Grund war. Irgendwas in mir sagte mir ich solle nach Galway ziehen. Ich weiß nicht, was es ist, aber irgend etwas hat sich in mir verändert. Seit diesem Traum...

Catherine unterbricht sich und spricht nicht weiter.

Ich (meine Neugier geweckt): Darf ich fragen, was für ein Traum das war?

Ich bereue die Frage fast im selben Moment, da sie doch zu persönlich ist. Um so erstaunter bin ich, dass Catherine tatsächlich antwortet, als hätte sie darauf gewartet es jemandem erzählen zu können.

Catherine (eher in Gedanken als zu mir): Ich hatte diesen Traum wo so ein Mann drin vor kam. Er lag splitternackt in einer merkwürdigen Truhe mit vier mysteriösen Gestalten drum herum. Auch wenn ich von diesem Mann nicht viel sah, seine roten Locken waren einfach wunderschön. Ich hatte das Gefühl ihn zu kennen. Nach diesem Traum wurde ich das Gefühl nicht mehr los ihn treffen zu müssen. Und dann den einen Morgen? Ich kam am Zeitungsladen vorbei und da sah ich ein Magazine, was ich noch nie zuvor gekauft hatte. Auf dem Titelbild war ein Foto vom Fluß Corrib in Galway. Seitdem konnte ich das Verlangen nach Galway ziehen zu müssen nicht mehr los werden. Für mich fühlte sich alles andere falsch an. Klingt verrückt, oder?

Ich schüttle den Kopf, obwohl es wirklich verrückt klang.

Ich: Eine interessant Geschichte. Wußten Sie zu dem Zeitpunkt, wer dieser Mann war?

Catherine schüttelt den Kopf: Ich hab ihn erst hier in Galway getroffen und erst am Tag seines Unfalls erfahren, wer er ist.

Ich (unterbrechend): Ach ja, der Unfall. Was ist Ihnen diesbezüglich in Erinnerug geblieben? Wie haben Sie das Ganze erlebt?

Catherine: Das war schon komisch. Ich war gerade mal zwei Wochen in Galway und gerade auf dem Weg zur Redaktion um meinen Artikel (ich weiß gar nicht mehr was es für einer war) abzugeben. Mein Weg führte über die N6. In Gedanken war ich bei den Geschehnissen der vergangen Wochen. Doch zwischendrin immer und immer wieder das entspannte Gesicht dieses jungen, rot gelockten Mann vor mir.
Plötzlich dieses Licht vor mir, ich trat die Bremsen durch. Als ich anhielt war aber kein anderes Fahrzeug zu sehen, ich hatte auch nicht das Gefühl gehabt eins gerammt zu haben. Keine Ahnung, wie lange ich geschockt im Wagen saß, aber irgendwann stieg ich aus und sah auch schon das Motorrad im Straßengraben.

Ich: Ich nehme an, dass es ein ziemlicher Schock war, als sie das Unfallopfer sahen, oder?

Catherine (nickte knapp): Allerdings, und zwar in zweierlei Hinsicht. Das Unfallopfer da so hilflos liegen zu sehen, blut überströhmt, das geht schon an die Supstanz, egal, wie oft man sowas ähnliches schon mal gesehen hat.
Als ich dann aber noch sein Gesicht gesehen hatte, genauso unschuldig und lieblich wie in meinen Träumen – Ja ich weiß Sie werden das für mädchenhaftes Geschwärme halten...

Ich (ernsthaft): Nein, keines wegs, ich kann mir das sehr gut vorstellen.

Catherine (lächelte): Danke.

Ich (um das Thema zu wechseln, da ich merkte, dass es Catherine unangenehm war): Wie wird es nun zwischen Iain und Ihnen weiter gehen?

Catherine (ganz verträumt): Wir werden in Kürze Heiraten. Ein Termin steht zwar noch nicht fest, aber es wird sehr bald sein.

Ich: Gibt es schon Pläne, wie die Hochzeit ablaufen wird?

Catherine (breit grinsend): Das steht soweit alles schon und ist bereits entschieden, aber verraten wird hier noch nix.

Ich (etwas enttäuscht): Nicht mal ein kleiner, winziger Hinsweis oder Tip?

Catherine schüttelt lächelnd den Kopf: Tut mir leid, da müssen Sie schon, wie alle anderen auch, warten. Aber ich kann Ihnen versprechen, es wird keine typische Hochzeit werden, wie Sie sie vielleicht kennen oder sich vorstellen.

Ich: Na das ist dann ja vielversprechend. Gibt es eine Kleiderordnung, oder ist Anzug und Kravatte Ok?

Catherine: Das sind Details, die wir noch nicht ganz entschieden haben, aber in der Einladung stehen werden.

Ich (das Thema wechselnd, da ich merke, dass ich nichts genaueres mehr über die Hochzeit erfahren werde): Als Sie sich entschieden nach Galway zu ziehen, hatten Sie da eigentlich schon eine Wohnung und einen Job?

Catherine: Zu beidem nein. Meine Abreise aus Dublin war ehrlich gesagt mehr als überstürzt. Ich hatte weder meine Wohnung gekündigt, noch hatte ich mich um Wohnung und Job in der neuen Stadt gekümmert. Ich hab meinen alten Job geköndigt und meinen restlichen Urlaub genommen. Dann hab ich mir eine Tasche Klamotten geschnappt und bin auf Nach Galway. Hab mir dort ein B&B Zimmer genommen und von dort nach Job und Wohnung gesucht. Im Moment bin ich dabei meine restlichen Sachen nach Galway zu holen.

Ich: Das hört sich ja in der Tat ziemlich Hals über Kopf an. Bereuen Sie Ihre Entscheidung?

Catherine (grübelnd): Das ist eine schwierige Frage. Am Anfang hab ich schon gedacht, „Was machst du hier eigentlich, bist du total verrückt geworden?“ Doch inzischen hat sich alles wieder eingeränkt. Ausßerdem, ohne diese Aktion hätte ich doch nie meinen zukünftigen Mann getroffen, oder?

Catherine muss darüber lachen.

Ich (auch lächelnd): Das ist wohl war. Sie sind nun also zufrieden mit Ihrer neuen Arbeitsstelle?

Catherine: Ja, eigentlich schon. Meine Kollegen sind alle super nett. Auch der Chef ist etwas entspannter.

Ich: Letzte Frage. Wenn Sie noch einmal entscheiden könnten, würden Sie etwas anders machen wollen?

Catherine (schmuntzelt über diese Frage): Eine äußerst interessante Frage. Doch Sie haben Sie falsch gestellt. Die Frage ist doch, „Wenn ich mich noch einmal entscheiden könnte, könnte ich mich überhaupt anders entscheiden?“...

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I only want to be a free spirit
Is there a moment greater than one, to make someone proud
(= gibt es eine schöneren Moment als der, jemanden stolz zu machen?)

And he dreamed of another world
In another time, And another place
Where no man
Has to wear a sign
Saying where he's from
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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Schreibübung - Interview mit Protagonisten.
BeitragVerfasst: 7. Feb 2011, 23:43 
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Aud hat geschrieben:
Nathan Hall ist eigentlich der Antagonist meiner FF, aber Steffi hat gesagt ich darf.
Eigentlich war mir der Verlauf der FF von Anfang an klar, aber Nathan nur als den bösen Vampir darzustellen war mir zu simpel. Warum sollte er sich nach seiner Wandlung so verändern und wenn er keine Veränderung durchlaufen hätte, wie hätte Nell ihn mit diesem Charakter überhaupt lieben können? Das waren die Fragen die mir das Interview beantworten sollte.

Also hier das Interview mit Nathan:

Das Treffen mit Nathan findet in Seattle, in einem Hotel statt. Ich bin etwas nervös, denn immerhin werde ich gleich dem Bösewicht meiner Story gegenüber stehen. Als Mensch ist er ja bisher ganz gut weg gekommen, aber ob ihm das so gefällt was ich über ihn als Vampir erzählt habe? Während der Fahrstuhl sich langsam noch oben bewegt drücke ich meinen Schreibblock, fest an meine Brust. Plötzlich kommt es mir leichtsinnig vor, Nathan alleine gegenüber zu treten, aber ihn zu versetzen wäre nicht fair. Ich würde ihm gerne eine Chance einräumen sich zu erklären. Der Fahrstuhl hält an. Seufzend steige ich aus und gehe in Richtung des Zimmers 77. Zaghaft klopfe ich an. Ich hab meine Hand noch nicht herunter gekommen, da wird mir auch schon die Tür geöffnet. Mann, Nathan ist gar nicht so wie ich ihn mir vorstellt habe. Mit einem freundlichen Lächeln bittet er mir einzutreten, wobei seine weißen Zähne blitzen. Ich nehme auf einem kleinen Sessel am Fenster platz, weil das der einzige Sitzplatz außer dem Bett ist. Nathan setzt sich auf die Bettkante und schlägt die Beine locker übereinander. Seine dunkelbraunen Locken fallen ihm fast bis auf die Schultern, seine Haut ist weiß und makellos. Wären da nicht seine verräterisch roten Augen, würde ich sagen, ich sitze gerade vor dem schönsten Kerl auf Erden. Er trägt ein schwarzes Hemd und einen schwarzen Anzug. Als er meinen Blick bemerkt lacht er amüsiert.

Nathan: Es scheint Dir zu gefallen was Du siehst?
Ich: (verlegen) Naja hässlich bist Du ja nun nicht gerade.

Nathan: (lacht) Findest Du das schwarze Hemd und den schwarzen Anzug nicht etwas klischeehaft?
Ich: (ich seh ihn fragend an) ?
Nathan: (lacht immer noch) Keine Sorge ich beiß Dich nicht, wenn Du ja sagst. Ich dachte es passt so schön zu der Rolle in die ich gedrängt werde.

Ich: In welche Rolle wirst Du denn gedrängt?
Nathan: (ernst) Ich bin doch hier augenscheinlich der Bösewicht.

Ich: (ein wenig ängstlich wegen der Frage) Bist Du es denn nicht?
Nathan: (setzt beide Füße auf den Boden und beugt sich zu mir) Ist denn in Deinem Leben immer nur alles schwarz und weiß? Keine Grautöne?

Ich: (reiße mich von seinen Augen los) Lass das! Mir wird ganz komisch, wenn Du mich so ansiehst. Entweder machen wir jetzt das Interview oder ich gehe.
Nathan: Entschuldige. Macht der Gewohnheit. Ihr Menschen seid einfach so leicht zu beeinflussen. Beantworte mir noch meine letzte Frage, dann darfst Du mich fragen was Du willst.

Ich: Natürlich gibt es Grautöne im Leben, aber Deine letzten beiden Jahre, waren doch schon ziemlich schwarz. (Ich warte auf eine Reaktion, aber Nathan bleibt ganz gelassen) Warum hast Du Dich so verändert seit Deiner Verwandlung?
Nathan: (zieht scharf die Luft ein, die er gar nicht braucht) Ja, warum hab ich mich eigentlich verändert? Eine gute Frage! Ich wollte diese Verwandlung nicht. Es geschah einfach so und ich wurde aus meinem Leben gerissen. Ich wusste nicht was mit mir geschah und alles was ich spürte war Schmerz. Schmerz und Durst. (Er sieht mich direkt an) Du kannst Dir nicht vorstellen wie schrecklich diese Schmerzen waren. Ich dachte ich würde sterben.

Ich: Weißt Du wer Dich verwandelt hat und warum?
Nathan: Ja und ja.

Ich: Und?
Nathan: Ist egal. Sie ist tot.

Ich: Sag schon! (Ich sehe ihn fragend an und schuppse mit der Hand sein Knie an, als ich meinen Fehler bemerke ziehe ich die Hand schnell weg)
Nathan: (kopfschüttelnd) Was glaubst Du was passiert, wenn Du mich anfasst? Dass ich Dir gleich auf der Stelle das Blut aussauge? Ich bin nicht hungrig und ich kann mich beherrschen. (Ein Schatten huscht über sein Gesicht und er verbessert sich) Ich kann mich jetzt beherrschen.

Ich: Nein darum geht es nicht, aber wir kennen uns doch kaum und das war so eine vertraute Geste.
Nathan: Vielleicht hättest Du mich ja gemocht, wenn Du mich als Menschen kennen gelernt hättest.

Ich: Wer sagt, dass ich Dich jetzt nicht mag?
Nathan: (zieht die Brauen hoch) Das glaubst Du doch wohl selbst nicht! Du bist nur hier weil Du neugierig bist. (wirkt verärgert) Komm mach einfach mit Deinen Fragen weiter.

Ich: (etwas eingeschüchtert): Magst Du mir vielleicht doch meine Frage von eben noch beantworten?
Nathan: (immernoch verärgert) Als ob Du das nicht wüsstest! Es war Victoria und sie hat es einfach gemacht, weil sie es konnte. Es hat mich wirklich sehr gefreut zu hören, dass sie ganz hier in der Nähe ihr Ende gefunden hat. (lacht bitter)

Ich: Warum bist Du so schlecht auf sie zu sprechen?
Nathan: (schaut mich mit großen Augen an) Die Frage ist Dein Ernst oder?
Ich: (wieder eingeschüchtert) Ja doch ist sie. (leise) Ich dachte Du wärst gerne ein Vampir.
Nathan: (springt auf geht einige hastige Schritte durchs Zimmer) Gerne? Ich hatte keine Wahl! Glaubst Du, ich hab mein Leben gerne aufgegeben? Alles was mir aus meinem alten Leben noch geblieben ist, ist Nell.

(Ich räuspere mich)
Nathan: Was?
Ich: Sie ist Dir nicht geblieben. (Ich erwarte, dass er mir gleich weh tut.)
Nathan: (traurig) Sie versteht es nicht, dass ich sie nur verwandeln will, damit wir für immer zusammen sein können. (er setzt sich wieder und schlägt die Hände vor die Augen)
Wenn ich daran denke was sie gedacht haben muss. (schüttelt den Kopf) Ich habe sie angegriffen und bin dann einfach verschwunden. Und dann….. (seine Augen werden dunkler), ich würde es ungeschehen machen wenn ich könnte. Aber es ist nun mal geschehen. Ich war neu und unkontrolliert.

Ich: Abigail?
Nathan: (seine Augen werden noch dunkler) Ja.

Ich: Glaubst Du wirklich Du könntest das wieder gut machen?
Nathan: Nein, aber ich hätte eine Ewigkeit mit Nell, um ihr zu zeigen, dass es mir Leid tut.

Ich: Was ist mit den anderen Menschen von denen Du Dich ernährst?
Nathan: Das ist es was ich nun einmal bin: ein Vampir! Das ist meine Natur!

(Schweigen)

Nathan: Hast Du sie schon interviewt?
Ich: Nein.
Nathan: Aber Du weißt wo sie ist und wie es ihr geht?
Ich: (zögerlich) Es geht ihr gut.
Nathan: Keine Sorge, Du verrätst mir nicht Neues. Ich weiß mittlerweile, dass sie sich im Reservat der Gestaltwandler aufhält, die Victoria getötet haben.
Ich: (schlucke laut) Ok.
Nathan: Eigentlich hätte ich ihnen einen Präsentkorb dafür schicken sollen.
Ich: Und stattdessen hast Du Nell wehgetan?
Nathan: (kalt) Sei vorsichtig was Du sagst! Ich habe ihr zwei Jahre lang die Wahl gelassen, aber ich konnte es doch nicht zulassen, dass sie immer weiter in ein Gebiet rennt, wo ich sie nicht mehr erreichen kann.
Ich: Ist die Wunde schon abgeheilt?
Nathan: (seine Augen sind gerade pechschwarz geworden) Ihn kennst Du also auch?
Ich: (rücke in die Ecke des Sessel die am weitesten von Nathan weg ist) Ja.
Nathan: (bedrohlich) Du solltest jetzt besser gehen.

Ein Blick aus seinen schwarzen Augen sagt mir, dass ich sogar laufen sollte. Ich eile hastig zur Tür und schließe sie hinter mir. Ich bin noch nicht am Fahrstuhl angekommen, als ein lauter, wütender Schrei aus Zimmer 77 tönt und etwas laut krachend gegen die Wand fliegt.



Wow, ziemlich emotional dein Vampir, mystisch, interessant, anziegend, Angst einflößend. Ich möchte ihm nicht alleine im Dunkeln begegnen, wenn er hungrig ist (wohl auch nicht, wenn er nicht hungrig ist). Das Interview ist sehr, sehr kurz, sagt aber enorm viel aus über seinen Charakter. Gefällt mir sehr gut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Schreibübung - Interview mit Protagonisten.
BeitragVerfasst: 10. Feb 2011, 18:30 
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Bevor ich auf die Interviews von Lucarius und Aud eingehe, noch eine kurze Anmerkung zum Einstellen eurer Interviews:
Zu allerersteinmal für alle: Natürlich könnt ihr hier auch Interviews von euren Antagonisten bzw, von jeder beliebigen Figur aus euren Geschichten einstellen, die Übung ist nicht auf eure Protagonisten beschränkt

@Lucarius
ein wirklich sehr schönes Interview, dass du da mit Catherine gemacht hast. Die Art, wie du dein Interview aufgebaut hast, hat mir gut gefallen, dennoch stellen sich mir bei deinem Interview mit deiner Figur einige Fragen:
Man erfährt ja einiges über Catherine und ihre Beweggründe, warum sie von Dublin nach Galway gezogen ist, aber was ist mit dem rest deines Charakters? Denn viele Fragen zu und über Catherine bleiben ja doch offen. Ist das so von dir gewollt? Schließlich sollen die Interviews ja in erster Linie zur Charakterentwicklung dienen. Bist du der Meinung, dass du - jetzt nach diesem Interview mit Catherine - sie wirklich besser kennengelernt hast? Verstehe das jetzt bitte nicht als Kritik, das ist wirklich eine Frage, die mich interessieren würde, denn in dem Interview soll es ja nicht darum gehen, dass der Leser deine Fuguren besser kennenlernt, sondern du. Hast du jetzt ein klareres Bild von ihr vor Augen? Weißt du jetzt nach diesem Interview wie sie tickt, was sie mag und was nicht? Bin wirklich mal auf deine Antwort gespannt.

@Aud
Ich habe es dir ja bereits gesagt und kann es hier eigentlich nur nochmal wiederholen:
Chapeau zu deinem Interview mit Nathan!
Du hast es mit deinem Interview perfekt geschafft, deinen Nathan zu zeigen wie und vor allem was er ist. Du zeigst ihn, wie er leibt und lebt. Du zeigst seine Stärken und Schwächen, was will man mehr?
Mehr gibt es zu deinem Interviews einfach nicht zu sagen.

LG
Steffi

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Schreibübung - Interview mit Protagonisten.
BeitragVerfasst: 10. Feb 2011, 19:28 
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@ Steffi
Im Grunde wollte ich mit diesem Interview mit Catherine lediglich die Beweggründe des Umzuges und die Gefühle herausfinden, als sie das erste Mal den Mann aus ihren Träumen leibhaftig sieht, da mir dies bis jetzt noch völlig im Dunkeln lag. Dies ist mir nun auf jeden Fall schon einmal klarer geworden. Es wird mit Catherine mehrere Interviews geben (zumal sich ihr Charakter im Verlauf der Geschichte ein, zweimal drastisch ändern wird). Ich wollte das nur nicht alles in ein Interview packen, da ich das sonst zu überladen gefunden hätte. So kann ich die Interviews nach den Themeninhalten sortieren und kann dann immer leicht das entsprechende raussuchen, wenn ich es brauche. Also es wird sicherlich noch ein Interview geben. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Schreibübung - Interview mit Protagonisten.
BeitragVerfasst: 10. Feb 2011, 19:31 
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Okay, damit ist meine Frage dann beantwortet.
Wenn du mit ihr ein Interview in mehren Etappen planst, ist das natürlich etwas anderes.
Auf alle Fälle hast du diesem ersten Teil des Interviews einen sehr schönen Rahmen gegeben, was mir persönlich schon mal echt gut gefallen hat.

LG
Steffi

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