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Schreibblockade. Und nun?
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Autor: Jules94 [ 21. Okt 2010, 21:22 ]
Betreff des Beitrags: Schreibblockade. Und nun?

Die Schreibblockade.
Wir alle kennen sie, wir alle lieben hassen sie.

Wer kennt es nicht? Man sitzt vor seinem Laptop/Notizbuch/Block etc. und brennt fast vor Verlangen seine Story auszubauen, ihr mehr Handlung und Leben einzuflößen - doch dann kommt nichts...
Die Finger wollen sich nicht bewegen, die Gedanken schweifen von "Ich will doch weiter schreiben" über "Ach, das Wetter ist schon wieder furchtbar" bis hin zu "Wo kommt der Fleck auf der Wand her?". Und schließlich steht man genervt auf, weil man sich einfach nicht auf sein Werk konzentrieren kann.

Schreibblockaden können eine ganze Menge Ursachen haben.
Die Meisten sind psychologischen Ursprungs und lassen sich meist "beheben".


Mögliche Gründe für Schreibblockaden:

- Man schreibt wirklich einfach zu viel (nicht nur an der Geschichte, sondern auch an Dingen nebenbei, die sich im Endeffekt wieder um den Roman drehen, wie Charakterbeschreibungen, Recherchen oder Beschreibung der eigenen Welt [wenn man eine nimmt] -> hierzu gibt es einige anregende Bemerkungen und Tips von Steffi: eigene-welten-f49/ )
- Stress im Alltag (man findet einfach keine Zeit oder ist allgemein im Stress und kann einfach nicht abschalten, selbst beim Schreiben nicht)
- Ideenlosigkeit oder keine Inspiration (hier hilft Cajux aus: tipps-und-tricks-zum-schreiben-f31/deine-inspiration-t34.html )

Bestimmt gibt es noch einige mehr, doch die nur mal als Beispiel.


Was kann ich gegen die Schreibblockade machen?

Es gibt einige Möglichkeiten, was man gegen eine Schreibblockade machen kann. Zum Beispiel:

- Abstand nehmen: manchmal arbeitet man einfach zu sehr an seinem Roman. Man beißt sich fest, recherchiert hier und dort, notiert sich da was, charakterisiert den und den noch ausführlich, versucht sich in den Roman hinein zu versetzen. Wenn man sich so daran klettet, dann kann das nicht gut gehen. Irgendwann wird es zu viel. Dann versuche Abstand zu gewinnen. Nimm ein paar Tage Auszeit vom Schreiben, zumindest vom Schreiben in jeglichen Zusammenhängen mit deinem Roman, bis du den Drang oder die Lust verspürst oder sogar Ideen auf dich einprasseln, die du nieder schreiben musst)
- Entspanne dich: Je mehr Stress du hast, desto angestrengter ist dein Gehirn. Es muss Sinneseindrücke, Handlungen, deren Auswirkungen, Geschehnisse, all das verarbeiten. Das Problem: Dir fehlt der nötige Freiraum, um deiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Denn dein Gehirn ist noch immer am verarbeiten und es können kaum Ideen fließen. Entspanne dich selber. Schließ die Augen, begib dich in eine ruhige Umgebung und gemütliche Position. Lass einfach alles fallen. Wenn du willst, kannst du sogar meditieren oder Yoga machen oder entspann dich mit der Musik, die dir am besten gefällt, bei du selber am besten alles vergessen und dich nur auf dich konzentrieren kannst. Wenn du das geschafft hast, fühlst du dich selber leichter und dein Gehirn hat nun wieder Platz, um deine Fantasien in deine Hand zu schicken ;)
- Lies ein Buch oder schau dir einen Film an: Wenn die Schreibblockade von Ideenlosigkeit kommt, sind die besten Ideelieferanten das Vorhandene. Schnapp dir ein Buch oder schau dir einen schönen Film an, auf den du gerade Lust hast und lass ihn einfach wirken. Vielleicht findest du ja irgendwelche Handlungen oder Geschehnisse, die dich inspirieren.

Schreibblockaden müssen auch nicht immer schlecht sein. Sie helfen uns, uns wieder in das soziale Leben einzufügen ;)

Das jetzt nur als kleine Tipps.
Wenn nötig/möglich wird die Liste noch erweitert.

LG
Jules

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