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 Betreff des Beitrags: Foltermethoden im Mittelalter
BeitragVerfasst: 16. Okt 2010, 15:09 
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Im Mittelalter wurde die Folter oft zur Bestrafung oder zur Erzwingung eines Geständnisses benutzt. Vor allem wurden die Foltermethoden bei Ketzern, wie es nach damaliger Vorstellung die Hexen waren, angewandt. Diese Methoden waren bestialisch und führten so gut wie immer zum Geständnis. Unter Folter gestanden Hexen, wie es uns überliefert ist, sie hätten übernatürliche Fähigkeiten, um weiteren Quälereien zu entgehen. Es kamen auch Fälle vor, in denen kein Geständnis erzwungen wurde. Wenn das der Fall war, wurden die Menschen einige Male trotzdem hingerichtet, weil man z.B. davon ausging, der Teufel hätte diese schmerzunfähig gemacht.

Die Opfer der Folter wurden zunächst mit den Folterinstrumenten und mit deren Verwendung durch Vorführung konfrontiert. Einige labile Persönlichkeiten gestanden unter dem Anblick der Instrumente, bevor die Folter überhaupt begonnen hatte. Falls das Opfer dann noch nicht geständig war, wurden sie angewandt.

Folgende Foltermethoden waren im Mittelalter gängig:


Das Tränken
Das Tränken war eine Todes- und Folterstrafe zugleich. Dazu wurde derjenige, der gefoltert werden sollte, mit dem Kopf unter Wasser gedrückt. Unter dieser grausamen Folter gestanden die meisten Opfer.

Gewichte
Der Gefolterte wurde auf einen Tisch geschnallt und auf ihm ein Brett platziert. Das Brett wurde immer mehr durch Gewichte beschwert. Diese Methode sorgte ziemlich schnell zur Atemnot und hatte manchmal Knochenbrüche im Brustbereich zur Folge.

Brennende Füße
Für diese Methode wurde das Opfer an einen Pfahl gebunden, seine Füße wurden mit Öl beschmiert und schließlich angezündet. Teilweise ließ man die Füße bis zu den Knochen abbrennen.

Geißelungsgürtel
Der Geißelungsgürtel war auf der Innenseite mit einigen Stacheln bestückt und wurde dem Opfer um die Taille gebunden. Dabei bohrten sich die Stacheln in das Fleisch des Gefolterten.

Das Würgen
Der Angeklagte wurde an einem Pfahl festgebunden. Von hinten legte der Henker die „Würgschraube“ um den Hals und zog diese immer fester. Dabei geriet das Opfer schnell in Not und gestand meistens.

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